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Heliamphora: Die Arten
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Der kleinere Sumpfkrug (Heliamphora minor, 1939)
 
Verbreitung: Auyan Tepui
 
Artmerkmale: Die bauchigen Schläuche wirken mit 10-15 cm relativ gedrungen, die Innenseite der Schläuche ist dicht mit feinen Härchen besetzt, die bis zu 0,2 mm lang sind. Bei manchen Formen von H. minor fehlt die Behaarung auch gänzlich. Der rote Deckel sitzt auf einem kleinen Stiel und ist helmförmig.
 
Besonderheiten:
Die deutlich stärker behaarten Formen aus der Chimanta Region, die lange Zeit Heliamphora minor zugeordnet waren, sind Mitte 2005 als Heliamphora pulchella beschrieben worden.
 
Kulturspeziefische Hinweise: Heliamphora minor benötigt in Kultur sehr viel Licht und sollte nachts möglichst kühl stehen, damit sie die typische Schlauchform bilden und sich richtig ausfärben kann.
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Der nickende Sumpfkrug (Heliamphora nutans, 1840)
 
Verbreitung: Mt. Roraima, Kukenam und illu / Tramen Tepui. Weitere Formen die zu H. nutans zählen, kommen auf dem Yuarani Tepui und  H. nutans `Giant´ zwischen dem Roraima Tepui und der Serra do Sol vor.
 
Artmerkmale: Die Vasenförmigen und meist sehr bauchigen Schläuche, erreichen eine Länge von 10 - 15 cm, die Giant-Klone werden mit 30 - 35 cm deutlich größer. Die Schläuche sind in der Regel gelblich-grün mit roten Äderchen durchzogen, der rote Deckel ist gut ausgeprägt und hütchenförmig.
Die je nach Klon bis zu 80cm hohen Blütenstände tragen meist weisse, teils auch zartrosa überhauchte Blüten.
 
Besonderheiten: Diese Art wurde 1838 von Robert H. Schomburgk entdeckt und erstmalig 1840  von G. Bentham als Heliamphora nutans beschrieben. Danach war sie bis 1931 die einzige bekannte Heliamphora-Art.
 
Kulturspeziefische Hinweise: Wenn man die Grundregeln in der Kultur beachtet (viel Licht und kühle Nächte), ist diese Art als recht unproblematisch zu betrachten. Wer sich aber trotzdem nicht so recht an sie heran traut, der ist mit den Giant-Klonen sehr gut beraten. Diese sind äusserst robust und wüchsig.
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