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Heliamphora: Die Arten
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Der Borstige Sumpfkrug (Heliamphora hispida, 1999)      
 
Verbreitung: Cerro Neblina
 
Artmerkmale: Die gedrungenen, 15 bis 25 cm großen Schläuche sind leicht bauchig, der obere Teil des Schlauches ist trichterförmig ausladend und auf der Innenseite mit bis zu 4mm langen Borsten besetzt. Der Blütenstand kann bis 50 cm hoch werden und besitzt weiße bis hellrosa farbene Blüten.

Besonderheiten: Das besondere an dieser Art ist ihr eher untypischer Standort, da sie Merkmale aufweist, die mehr zu den Arten passen, die den nördlichen Teil von Venezuela zugeschrieben werden. Auffällig ist auch die starke Behaarung auf der Innenseite der Schläuche, die sehr an H. pullchella und an H. ionasii erinnern.
 
Kulturspezifische Hinweise: H. hispida stellt keine besonderen Ansprüche an die Kultur, sie ist also wie die meisten anderen Arten zu kultivieren. Obwohl sie am Standort teils schattiger wächst, sollte sie in Kultur sehr hell stehen.
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Der Ionas-Sumpfkrug (Heliamphora ionasii, 1978)
 
Verbreitung: Illu / Tramen Tepui
 
Artmerkmale: Die bis zu 50cm großen Schläuche sind im unteren Teil bauchig und in der Mitte stark eingeschnürt, der obere Teil ist besonders weit ausladend. Die einzelnen Härchen im Innern des Schlauches können bei sehr großen Pflanzen über einen Zentimeter lang werden. Der Blütenstand trägt relativ kleine, hellrosa farbige Blüten.
 
Besonderheiten: Die Schläuche mit ihrem besonders weit ausladendem Kragen und der Starken Behaarung dienen weniger dem Fang von Insekten, als vielmehr dem Sammeln von herabfallendem Pflanzenmaterial. Diese Eigenschaft  macht H. ionasii zum Kompostsammler. Dabei spielt der weite Kragen eine wichtige Rolle, dieser erweitert den Auffangradius und die langen Borsten verhindern dabei ein Auspülen der aufgesammelten Blätter oder Äste durch Regen. Mit der beeinduckenden Größe von gut 50 cm stellt H. ionasii die bisher größte Heliamphora-Art dar.
 
Kulturspezifische Hinweise: Obwohl noch recht selten in Kultur anzutreffen, ist H. ionasii doch als recht robuste und unkomplizierte Heliamphora zu betrachten, die aber in Kultur deutlich kleiner zu bleiben scheint, als so manche Exemplare am Standort.
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