gewachshaus-v3.jpg
pulchellabl2.jpg
heterodoxa2.jpg
Seite:
1
2
3
4
5
>>
>>|
6
7
8
Heliamphora: Venezuela, Guayana
Home
indoorhouse-logo.gif
chimantensis
elongata
folliculata
heterodoxa
hispida
ionasii
minor
nutans
pulchella
tatei var. tatei
tatei var. neblinae
glabra
exappendiculata
sarracenioides
Sumatra
Borneo
dubia
ephippiata
lowii
macrophylla
villosa
Das Gewächshaus
Zeichnungen
Treffen & Besuche
Allgemeines: Die Heliamphoren besiedeln eine der faszinierendsten Regionen der Erde, ihre Heimat sind die bis zu 3000 Meter hohen und meist wolkenverhangenen Tafelberge in Venezuela. Diese entstanden aus einem riesigen Hochplateau, welches durch Erosion im Laufe von Milliarden von Jahren ausgespült worden ist.  Übrig blieben ca. 100 kleinere Tafelberge, - die Tepuis.   Sie zählen mit einem Alter von ca. 1,7 Milliarden Jahren zu den ältesten Felsformationen, die uns bekannt sind.  Auf diesen steinernen Relikten der Erdgeschichte hat sich durch die Isolation in großer Höhe eine einzigartige Flora und Fauna entwickelt, wie es sie sonst nirgends gibt, denn der Grossteil der dort existierenden Tier- und Pflanzenarten ist endemisch, das heisst, es gibt sie nur dort.  Das Klima auf den Tepuis ist von starken Winden und heftigen Gewittern, mit zum Teil sintflutartigen Regenfällen geprägt, welche einen Großteil der Nährstoffe aus dem Boden auswaschen.  Hinzu kommt die sehr hohe Sonneneinstrahlung und die nächtlichen Temperaturstürze auf ca. 10 Grad Celsius, bei Tages-temperaturen von bis zu über 30 Grad Celsius.  Vor allem die fehlenden Nährstoffe machen die Tepuis zu einem optimalen Lebensraum für fast ein halbes Dutzend karnivorer Pflanzengattungen, die auf ihnen leben, dazu zählen natürlich auch die Heliamphoren, die wohl neben Drosera (Sonnentau) die bekannteste karnivore Pflanzengattung aus dieser Region ist.
 
Temperatur:  Heliamphora zählt zu den anspruchsvolleren Gattungen, da sie eine deutliche Tag-Nacht Temperaturdifferenz benötigt, um sich richtig entwickeln zu können. Die Temperaturen sollten in der Regel zwischen 20°C und 30°C am Tag und 10°C - 15°C in der Nacht betragen, die Luftfeuchtigkeit sollte dabei zwischen 60% und 80% liegen. Wer seine Heliamphora im Terrarium kultiviert,  ist mit der installation eines Luftumwälzers für feuchte Räume auf jeden Fall gut beraten.
 
Licht: Heliamphora sollte unbedingt sehr hell stehen. Für die Kultur unter Glas (Terrarium) muss ein starkes Kunstlicht Verwendung finden, am besten in Form von Metall-Dampflampen ab 150 Watt, da diese, eine deutlich höhere Reichweite und eine bessere Lichtausbeute im Verhältnis zur Energieaufnahme (Lumen /Watt) haben, als z.B. Leuchtstoffröhren. Eine Beleuchtung mit Leuchstoffröhren geht meist auch, die Röhren sollten aber zu mehreren und sehr dicht über den Pflanzen motiert werden.
 
Substrat: Das Substrat sollte bei Heliamphora sehr luftig und wasserdurchlässig sein. Ich selbst verwende sehr gerne ungedüngte Torfbrocken oder ein Torf-Quarzsand-Substrat im Verhältnis 1:1.
 
Bewässerung: Die Bewässerung erfolgt am besten von oben z.B. durch Gießen mit einer Brause, dies hat den Vorteil, dass bei jedem Giessvorgang auch die Schläuche mit frischem Wasser aufgefüllt werden. Die bei den meisten Karnivoren angewandte Anstaubewässerung sollte bei Heliamphora nicht oder nur für kurze Zeit in Erwägung gezogen werden!
Gransabana.jpg
tepui2.jpg
tepui3.jpg
chimantea.jpg
tepui1.jpg
saltoangel.jpg
Weiter  >>
Copyright (c) Robert Severitt
Heliamphora
Nepenthes
Begleitpflanzen
Die Anlagen
Sonstiges
Verkaufe/Suche
Linksammlung
Gästebuch
Impressum
Updates